Acht Bücher mit abstrakten Porträtzeichnungen stehen in zwei Reihen auf weißen Wandregalen vor einer schlichten weißen Wand.

Über mich

Marion Augenstein

Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

Als alleinstehende und berufstätige Mutter von drei Kindern habe ich selbst das Gefühl und die Belastungen erlebt, ständig allem gerecht werden zu wollen, während die eigenen Bedürfnisse dauerhaft in den Hintergrund gerieten. Dies hat meinen Blick für solche Menschen und deren inneres Erleben geschärft.

Meine eigene Lebensgeschichte ermöglicht es mir, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, sie zu verstehen und mich intensiv einzufühlen. Zusammen mit meiner therapeutischen Ausbildung bildet sie die Grundlage meiner Arbeit.

Worum es mir geht
Ganz schnell verlieren Menschen aus unterschiedlichen Gründen den Kontakt zu sich selbst, ihren eigenen Bedürfnissen und zu ihrem Körper. Die Seele meldet sich zu Wort in Form von belastenden Emotionen, Gedanken oder körperlichen Symptomen. In meiner Arbeit begegne ich genau diesen Menschen. Gerade anfangs ist es schwer sich eine solche Phase als Betroffener einzugestehen und sich aktiv Hilfe zu holen. Wie schlimm ist es wirklich und komme ich da selbst nochmal heraus? Hier setzt meine Arbeit an.

Wie ich arbeite
Das Zentrum meiner Arbeit bildet die vertrauensvolle Beziehung zu meinen Klientinnen und Klienten und ein strukturierter, individueller Therapieplan. In einem geschützten Rahmen schauen wir ganz offen und ohne Bewertung Ihr Anliegen an. Schritt für Schritt bewegen wir uns in Ihrem Tempo entlang eines bewährten und fundierten Therapieplans, den wir vorher genau besprechen.

10 Dinge die nicht jeder über mich wissen sollte:

  1. ‚working mom ‚oder ‚I don’t know how she does it‘
    Als ich das Buch las ‚I don’t know how she does it‘ (Allison Pearson 2003 / Kinofilm ‚working mom‘), habe ich mich nicht mehr dafür geschämt, dass ich meiner Tochter abgepackten Kuchen als vermeintlich ’selbst gebacken‘ in die Kinderkrippe mitgab (einfach ausgepackt, etwas kaputt gemacht und mit Puderzucker überstreut).
  2. Ich hatte Autofahrphobie und bin 2 Jahre mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (50 km)
  3. Mein 3. Kind habe ich mit 46 Jahren bekommen
  4. Ich bin trotz Vollzeitjob und als alleinstehende Mutter mit 3 Kindern jährlich über 1200km gerannt – und habe während des Joggen Meetings gemacht.
  5. Mit 18 Jahren habe ich Freud gelesen und mich für ein Psychologiestudium immatrikuliert obwohl ich von Kind auf Künstlerin werden wollte. Gleichzeitig war mir aber sehr wichtig finanziell unabhängig zu sein, so dass ich Diplom Volkswirtin wurde (obwohl ich es sehr langweilig fand). Am Ende bin ich in einem der größten IT Unternehmen gelandet und hatte dort nicht nur gut verdient sondern auch seltsamerweise viel Spaß an der Arbeit gehabt.
  6. Meine Kinder sind das Wichtigste in meinem Leben. Deshalb hat sich nicht immer alles richtig angefühlt was ich gemacht habe. Meine älteste Tochter ist übrigens Anfang 2002 und meine jüngste Ende 2017 geboren. Mein Sohn Ende 2010.
  7. Im Jahr 2002 hat mein damaliger Mann und Vater die Erziehungszeit (3 Jahre) übernommen, und ich ging 8 Wochen nach der Geburt Vollzeit arbeiten in einem Projekt in Köln. Meine damalige Chefin hatte mir nicht erlaubt, vom Office aus zu arbeiten – sie hatte selbst noch keine Kinder. Aber als sie dann ihr erstes eigenes Kind hatte, kam sie nach einem Jahr Elternzeit zurück und entschuldigte sich bei mir – obwohl ich mich nie beschwert hatte.
  8. Als ich meinen Sohn eine Stunde vor der Schließzeit im Kindergarten abholte, riefen die Kinder: Wer bist Du? Sie kannten mich scheinbar nicht obwohl er schon 2 Jahre dort war – bestimmt weil er immer das letzte Kind war, das abgeholt wurde.
  9. Als die Grundschule losging musste ich meine Arbeitszeit erstmals auf 80% reduzieren, weil meine Tochter die Hausaufgaben im Hort nicht machen durfte und es auch nichts zu essen dort gab.
  10. 2024 habe ich mein komplettes Leben freiwillig (!) verändert, meinen sehr guten Job und das Land verlassen. Mit meinen Kindern bin ich nach Portugal ausgewandert. Ernüchternd musste ich feststellen, dass ich nach einem Jahr trotz Sprachunterricht nur: ‚Bom dia‘ und ‚Boa tarde‘ verstehen konnte. Übrigens habe ich dort dann endlich mit den Ausbildungen zur Heilpraktikerin für Psychotherapie begonnen und nebenbei eine Ausstellung gemacht – also zurück zu dem, wozu ich mich schon lange berufen gefühlt habe.

Meine relevanten Zertifikate und Ausbildungen

  • Basisqualifikation Klinische Psychologie mit den Schwerpunkten Psychotraumatologie und Bindungsforschung (Fortschritte Hamburg)
  • Basisqualifikation Psychotraumatologie (Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung e.v.)
  • Kognitive Verhaltenstherapie (Isolde Richter Schule)
  • Spieltherapeutin (Deutsches Institut für Lerntherapie)
  • Kunsttherapeutin (IEK Berlin)
  • Bedürfnisorientierte Pädagogik (Isolde Richter Schule)
  • Kinder- und Jugendhypnosen – Hypnosetherapie (Paracelsus München)
  • Ausbildung in der Gesprächsführung nach Rogers (Isolde Richter Schule)
  • Hypnoseausbildung Palacios (Palacios Instut Schweiz)
  • Direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein und Hypnosen (Phoenix, Friedbert Becker)
  • Mehrere spezifische Ausbildungen zu Therapien und Behandlungsplänen (Agoraphobie, Depression, Zwang, Burnout, Essstörungen, ADHS i.Erwachsenenalter, Generalisierte Angststörung, Panikstörungen, Soziale Phobie, PTBS (Psychotherapeutin A. Jankowski MindAcademy)
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